Karl-Heinz Möller für 100. Blutspende ausgezeichnet

98 Männer und Frauen wurden zum Blutspendetermin des DRK Wanna begrüßt, darunter sieben Erstspender

Wieder eine gute Beteiligung und zufriedene Gesichter verzeichnetet das Deutsche Rote Kreuz (DRK) beim letzten Blutspendetermin im Jahr 2018 in Wanna. Bereits 100- Mal hat Karl-Heinz Möller Blut gespendet. Insgesamt zählten die Organisatoren des DRK Wanna 98 Blutspender, davon 7 Erstspender die sich in den Räumen der Grundschule Wanna zur Blutentnahme einfanden. So konnten das DRK-Helferteam wieder zahlreiche Wiederholungsspender auszeichnen. Ein besonderes Jubiläum konnte Karl-Heinz Möller aus Wanna begehen. Er spendete bereits zum 100. Mal sein Blut, um damit vielen schwer erkrankten und verletzten Menschen helfen zu können. Der DRK Blutspendedienst bedankte sich mit einer Urkunde und Ehrennadel beim Jubiläumsspender. Das DRK Wanna bedankte sich mit einem Präsentkorb, gefüllt mit leckeren Sachen. Sabine Möller wurde für ihre 50. Spende mit Urkunde Ehrennadel und Präsentkorb geehrt. Bei der Verlosung gewann Swen Rieper aus Wanna einen Präsentkorb. Sieben Erstspender erhalten in den nächsten Tagen den Unfallhilfe- und Blutspenderausweis vom DRK Blutspendedienst. Für die Stärkung nach der Blutentnahme hatten die Frauen in der Küche wieder einen umfangreichen Imbiss vorbereitet.

Bereits am 7. Februar 2019 bietet das Deutsche Rote Kreuz Wanna den ersten Blutspendetermin in Wanna an. Mitbringen sollten die Blutspender/innen ihren Unfallhilfe- und Blutspendepass, bei Erstspendern reicht ein amtlicher Lichtbildausweis.

Butspende November 2018 Blutspende Verlosung 50. Blutspende

Auf dem Foto Nr.: WA 0000: Für 100-faches Blutspenden wird Karl-Heinz Möller (links) von der stellvertretenden DRK- Ortsvereins Vorsitzende Marita Lemke ausgezeichnet,

Foto Nr. WA 0001 Sabine Möller wurde von Dagmar Görse (rechts) für die 50. Spende geehrt,

Foto Nr.: 0002 Bei der Verlosung gewann Swen Rieper (links) den Präsentkorb, Josy K. Pröpper von der Bereitschaft überreicht dem glücklichen Gewinner seinen Preis, na dann mal allen einen guten Appetit.

Fotos: DRK Ortsverein Wanna

Text: Fritz Schlichting




19. Weihnachtsmarkt in Wanna am Sonnabend 2. Dezember

In Wanna feiern die Menschen rund um die St.-Georg Kirche auf dem Weihnachtsmarkt
Am Sonnabend, 1. Dezember ist wieder der traditionelle Weihnachtsmarkt „Rund um die Kirche“ in Wanna. Alt und Jung treffen sich zu einem Plausch oder zum gemeinsamen Bummel über den Weihnachtsmarkt. Der Beginn des Weihnachtsmarktes ist um 13.30 Uhr mit einer Andacht, die Pastor Lenzer in der St.-Georg Kirche halten wird. Der musikalische Teil wird vom Posaunenchor und der Lobpreis Gruppe Wanna unterstützt. Ab 14 Uhr: Eröffnung der Stände mit vielfältigen Kreativ-Angeboten, Kaffeetafel mit Tortenbuffet im Zelt; Basteln mit der Eltern-Kind-Gruppe (in der Kirche auf dem Orgelboden); Kinderkarussell; Öffnen der Buden um die Kirche; Zeit für Geselligkeit bei Grillwurst, Pommes frites, Punsch; leckere Waffeln der Jugendgruppe.
Tombola-Losverkauf zugunsten von „Brot für die Welt“; in diesem Zusammenhang bitten wir um Spenden. Wenn Sie spenden möchten, legen Sie ihren gesponserten Preis doch bitte bis spätestens zum 30. November (Freitag vor dem 1. Advent) ins Gemeindehaus (Tisch im Foyer). Im Voraus schon einmal herzlichen Dank für jede Spende!

Ausstellung zur Adventszeit im Heimatmuseum
Alte und neue Schätze der Handarbeit sind wieder gefragt. Wie seit vielen Jahren präsentieren die Mitglieder des Verkehrsverein Wanna etwas Besonderes. In diesem Jahr zum Adventsmarkt sind es handgearbeitete Weihnachtsdecken. Alte Schätze (bestickte Weihnachtsdecken und –läufer) aus dem dörflichen Lebensalltag können an diesem Tag im Heimatmuseum entdeckt werden. Die Besucher können sich von der hochwertigen Handwerkskunst begeistern lassen. Außerdem soll ein Einblick in die Vielfalt von Büchern und Weihnachtsgeschichten gegeben werden, dazu gibt es, wie in jedem Jahr, in gemütlicher Runde Punsch, Spekulatius und nette Gespräche. Auf Ihren Besuch freuen sich Elke und Winfried Busch und der Verkehrsverein Wanna.

Das Programm zum 19. Weihnachtsmarkt Rund um die St. Georg Kirche Wanna
Um 13.30 Uhr Andacht in der Kirche mit Pastor Martin Lenzer
14 Uhr: Eröffnung der Stände mit vielfältigen Kreativen Angeboten
- Kaffeetafel mit Tortenbüfett im Zelt
- Basteln mit der Eltern/Kind-Gruppe in der Kirche
- Kinderkarussell-öffnen die Buden rund um die Kirche
- Tombola Losverkauf zugunsten der Aktion Brot für die Welt
- Interessante Ausstellung alte und neue Schätze der Handarbeitim Heimatmuseum  
15 Uhr: Weihnachtliche Klänge mit dem Posaunenchor Wanna
16 Uhr: Die Lobkreisgruppe Wanna singt weihnachtliche Lieder.
17 Uhr: Der Nikolaus lässt alle Kinderherzen höher schlagen.
Um 20 Uhr schließt der Wannaer Weihnachtsmarkt seine Pforten.

Fritz Schlichting
Foto vom Weihnachtsmarkt 2017, vorm Altar in der St. Georg Kirche zu Wanna
Foto: Fritz Schlichting

Weihnachtsmarkt in Wanna




Neues aus dem Heimatmuseum WannaHeimatmuseum Wanna

Seit einiger Zeit gibt es im Heimatmuseum des Verkehrsverein Wanna Zuwachs. Eine Schauvitrine zeigt Gesteine und Mineralien. In dieser Vitrine sind eine Gruppe besonderer Mineralien – Gesteine aus Raumgründen mit Fossilien wie Donnerkeile. Übrigens, die Bedeutung des namens Donnerkeil geht auf den germanischen Gott Donar zurück. Das Pendant zum nordischen Thor schickte als Wettergott regelmäßig Blitze auf die Erde nieder. Diese trafen der Sage nach in Sand und „versteinerten“ zu Donnerkeilen. Weiterhin sind in der Schauvitrine zu sehen: Spinnwirbel, versteinerte Schnecken, Korallen, Ammoniten, Seeigel, Farn in einer Schicht von Heimatmuseum WannaSandstein. Das was in dieser Vitrine gezeigt wird, sind Fossilien des Erdmittelalters, das vor rund 250 Millionen Jahren begann.
Wanna hat ein kleines, aber urgemütliches Museum, das vom 1. Mai bis 3. Oktober jeden Sonntag von 10.00 bis 11.00 geöffnet hat. Und die Zeit, die man sich dafür nimmt, lohnt sich – denn hier begibt man sich auf eine Zeitreise, die es in sich hat.
Wenn man die gesammelten und gespendeten Exponate im Heimatmuseum Wanna betrachtet, verliert man noch mehr den Spaß an unsere ungesunde Hektik von heute. Das Museum liegt schon ganz gemütlich im Ort, nahe der St.- Georg Kirche und das schmucke Fachwerk fällt sofort ins Auge.

Die Öffnungszeiten: vom 1. Mai bis 3. Oktober, immer sonntags von 10.00 bis 11.00 Uhr.
Weitere Informationen zur Führung erhalten Sie bei den Ortsheimatpflegern: Hans-Hermann Peters, Am Sportplatz 6, in 21776 Wanna, Telefon (04757) 499 oder bei Winfried Busch, Ahlenstraße 25 in 21776 Wanna/Ahlenfalkenberg, Telefon 04757/376. Fritz Schlichting

Heimatmuseum Wanna – ein Besuch der sich lohnt
Fotos: Fritz Schlichting




Hilfstransport 2018 Hilfstransport 2018

Auch in diesem Jahr konnten wir wieder im September mit einem Hilfstransport in den Kreis Schloßberg starten. Mit zwei Sprintern und insgesamt 16 Personen machten wir uns auf den Weg Richtung Osten. Eine Zwischenübernachtung legten wir in Elbing ein, bevor wir über den Grenzübergang bei Goldap in das Königsberger Gebiet einreisten. Unser erster Anlaufpunkt war die Diakoniestation/Salzburger Kirche in Gumbinnen. Vom dortige Leiter, Alexander Michel, wurden wir herzlich begrüßt. Wir haben uns in der Diakoniestation und der Kirche umgesehen und auch noch Geldspenden an Herrn Michel überreicht. Weiter ging es nach Schloßberg zu unserer gutbekannten Sozialarbeiterin Vera, die uns spontan zum Essen eingeladen hat. Unser nächstes Ziel war unsere Unterkunft in Hagenfließ. Es ist ein kleines Dorf zwischen Lasdehnen und Schillfelde, welches heute nur noch aus wenigen Häusern besteht. Dort haben wir uns für eine Woche in einem renovierten alten deutschen Ferienhaus einquartiert.
Am nächsten Tag teilten wir uns in zwei Gruppen auf. Eine Gruppe fuhr in die Rominter Heide. Ein Mitglied der Kreisgemeinschaft Goldap suchte dort Gruppen von Rußlanddeutschen auf und verteilte Geldspenden der Bruderhilfe an diese. Natürlich konnte man sich in dieser Region besonders an der schönen Landschaft erfreuen. Hier hat sich auch ein junger rußlanddeutscher Gemüsebauer vor einigen Jahren niedergelassen. Er hat viel Arbeit in die Modernisierung seines Betriebes gesteckt und hat seine Ware auch in Königsberg verkauft. Dieses soll nach neuen Gesetzen nicht mehr möglich sein. Dadurch ist nun sein Betrieb in der Existenz bedroht, wie er uns sehr enttäuscht erzählte.

Die andere Gruppe fuhr in den Kindergarten in Schloßberg und übergab dort viele Kleiderspenden und wurde dort mit einem kräftigen Mittagessen belohnt. Anschließend fuhren wir mit der Leiterin, Frau Mischkina, nach Gumbinnen und kauften dort einige Dinge ein, die im Kindergarten dringend benötigt wurden und von unseren mitgebrachten Geldspenden bezahlt wurden.
Abends trafen wir uns noch mit einer jungen Mutter mit zwei Kinder, die wir vor einigen Jahren kennengelernt  hatten. Auch diese war über die vielen Spenden an sie überglücklich.
Ein Gespräch mit der Kreisjugendpflegerin des Rayons/Kreises stand für einige von uns am nächsten Morgen auf dem Programm. Hier wurden die diesjährigen Jugendveranstaltungen kritisch nachbereitet und die Planung im Bereich Jugend für das Jahr 2019 besprochen.
Ein Empfang unser gesamten Gruppe beim neuen Verwaltungschef, Herr Tschubarev, sollte nun folgen. Er stellte sich bei uns vor und berichtete, wie er sich die zukünftige Zusammenarbeit mit uns vorstellen kann. Gastgeschenke wurden bei diesem Empfang natürlich auch ausgetauscht.
Einige Teilnehmer begaben sich anschließend in den Kindergarten nach Schillfelde. Dafür benötigten wir eine besondere Bescheinigung, weil es zum Grenzgebiet gehört. Der besondere Dank dort für die Hilfsgüter war uns von unserer gutbekannten Leiterin Tamara  gewiss. Sie und ihre Helferinnen belohnten uns mit einem kräftigen Imbiss.
Mit der Leiterin der Sozialstation in Schlossberg, Vera Ishkova, fuhren wir nach Ebenrode, um Lebensmittel einzukaufen. Sie kümmert sich um etwa zehn Rentner/Rentnerinnen, die nur eine sehr geringe Rente haben und sich kaum das Nötigste zum Essen kaufen können. Einige davon haben wir dann selber besucht und die Lebensmittel verteilt. Hier konnten wir selber sehen, wie nötig unsere Hilfe weiterhin ist; hier spürte man auch die besondere Dankbarkeit der alten Leute wenn dabei so manche Träne rollte…
Vor einigen Jahren lernten wir eine rußlanddeutsche  kinderreiche Familie kennen, die ein behinder- tes Kind hat. Durch einen Hinweis von Frau Mischkina konnten wir dort einen Rollstuhl abgeben. Bei diesem ersten Kontakt damals, haben wir diese Familie ins Herz geschlossen. Auffällig ist diese Familie durch die Sauberkeit in und um des eigenen Hauses und auch der Garten sieht sehr ordent- lich aus.
Hier haben wir auch einige Koffer mit Bekleidung abgegeben. Die Freude bei den Kindern ist auch hier groß. Diese Familie zu unterstützen macht wirklich viel Freude.

Ein besonderes Ereignis ist für mich auch immer ein Paket im Elternhaus von Alfred Görlitz in Schloßberg abzugeben. Die jetzigen russischen Bewohner sind immer sehr aufgeschlossen und freuen sich riesig auf die Unterstützung des früheren deutschen Bewohners dieses Hauses.
Einige Teilnehmer  besuchten das geschichtliche Museum in Breitenstein. Der dortige Leiter, Juri Userzov, sammelt seit Ende der achtziger Jahre alles, was mit der Geschichte Ostpreußens zu tun hat. Für seine besondere Arbeit hat er sogar das silberne Ehrenzeichen der Landsmannschaft Ostpreußen überreicht bekommen.
Andere schauten sich das russisch-orthodoxes Elisabeth-Frauenkloster bei Heinrichswalde an. Dieses endstand am Anfang des 21. Jahrhunderts.
Ende des Jahres 2017 erfuhren wir durch Zeitschriften und Rundfunkberichte, dass es in Lasdehnen ein „Wolfskind“ namens Elli Hartwig gibt. Wolfskinder nennt man Kinder, die Ende des 2. Weltkrieges
in Ostpreußen ihre Eltern verloren und oft nach Litauen flüchteten um zu überleben.
Diese Frau, so haben wir beschlossen, bei unserem nächsten Hilfstransport unbedingt zu besuchen.
Durch Vermittlung von Valery Sevastianov haben wir Frau Hartwig getroffen und sie erzählte uns von ihrem schweren Schicksal nach dem Krieg. In den sechziger Jahren ging sie zurück ins Königsberger Gebiet und arbeitet über 30 Jahre im Krankenhaus Lasdehnen. Wie sie mir berichtete, hat sie auch in den neunziger Jahren bei den Hilfstransporten meinen Vater, Gerd Schattauer, kennengelernt. Damals hat das Krankenhaus sehr viel Unterstützung bekommen. Nun lebt sie dort in einer kleinen Wohnung mit ihrem kranken Mann. Sie gewöhnt sich nun langsam durch Begegnungen mit Deutschen wieder an ihre Muttersprache. Neben einer Geldspende hat sich Elli Hartwig über ein Buch mit deutschen Volksliedern von uns sehr gefreut. Sie fing gleich an darin zu blättern und zu singen: Am Brunnen vor dem Tore…
Ein Besuch der Käsestadt Tilsit  durfte auf unserem Programm nicht fehlen. In der Fußgängerzone konnten wir viele renovierte Jugendstilhäuser bestaunen. Auch die frühere Markhalle wurde reno-
viert.  Ein Supermarkt wurde hier integriert. Leider mußten wir unseren Tilsitbesuch wegen Regens abbrechen. Ansonsten hatten wir ein tolles Wetter.

Ein besonderes Ereignis konnten wir noch zum Ende unserer Reise erleben. Es war das internationale Folklorefestival in Lasdehnen. In unseren Reihen reiste auch eine Abordnung der Volkstanz-und Trachtengruppe aus Hemmoor mit. Sie waren einer Einladung der russischen Rayonverwaltung gefolgt und durften an dieser tollen Veranstaltung teilnehmen. Am Samstagabend gab es einige gemeinsame Tänze zum Eingewöhnen und zum Kennenlernen. Am Sonntag fand das eigentliche Festival mit Gruppen aus Deutschland, Polen, Litauen und Rußland statt. Vor dem früheren Bahnhof war eine riesige Bühne aufgebaut. Unsere Hemmoorer Gruppe erhielt nach ihren hervorragenden Auftritten besonders viel Beifall. Abends gab es noch ein gemeinsames Essen mit anderen Gruppen. Dabei wurde auch noch getanzt und gesungen. Bei unserer letzten Rückfahrt von Tanzgelände in die Unterkunft wurde uns in unseren Fahrzeugen auffallend viel zugewunken von der russischen Bevölkerung.  Unsere  Tage im Ostpreußen sollten nun enden. Der Rückweg führte uns noch über Trakehnen, wo es wieder einige bauliche Verschönerungen gibt. Eine Zwischenübernachtung gab es in Rehmel und weiter ging es zurück durch das nördliche Pommern, Stettin, der A 20, Lübeck, Hamburg bis ins Hadelner Land.
Wir hatten eine interessante Zeit und konnten viele neue Freunde kennenlernen. Selbst ein deutscher Konsul aus Königsberg kreuzte beim Musikfestival unseren Weg.
Wir sagen ein großes „Dankeschön“ an all unsere Freunde in Lasdehnen und Umgebung für die freundliche Aufnahme.
Für die Unterstützung auf deutscher Seite möchten wir uns besonders beim DRK Hemmoor und DRK Wanna bedanken, sowie beim TSV Wanna, Lions-Club Hadeln, Samtgemeinde Land Hadeln,Landkreis Cuxhaven, Kirchengemeinde Wanna, Kindergarten Wanna, Kindergarten Ihlienworth, Ditt&Datt Ihlienworth, die Hökerstube Osten, Irmgard Heise, Reinhild Niedermeier, Familie Teichmann und Krone aus Sachsen und den vielen privaten Spendern, die wir hier leider nicht alle aufzählen können. Trotzdem möchte ich doch noch unsere fleißigen Strickerinnen erwähnen. Sie stricken das ganze Jahr über Jacken, Mützen und Strümpfe und einige Koffer sind voll, wenn wir wieder mit dem nächsten Hilfstransport Richtung Schloßberg, Schillfelde und Lasdehnen starten. Es sind: Inge Plage, Waltraud Scholz, Wilma Lücke, Elli Richters und Erna Buck.
Vielen Dank!!

Norbert Schattauer




140 Jahre im Feuerlöschwesen


Für 140 Jahre im Feuerlöschwesen wurden geehrt: v.l. Jürgen Ojemann (40 Jahre), Gerhard Schult (50 Jahre) und Heinz Galonska (50 Jahre)

140 Jahre im Feuerlöschwesen


Alle drei wurden für ihre langjährige Mitgliedschaft in der FFW Wanna geehrt und mit dem Abzeichen


Auf dem Foto von links: stellvertretender Ortsbrandmeister Lutz Zimmermann, Ortsbrandmeister Christian Böhack, die Jubilare, stellvertretender Samtgemeindebürgermeister
Claus Johannßen, stellvetretender Gemeindebrandmeister Horst Wendt und Sachbarbeiter Thomas Claus.
Foto: Fritz Schlichting




„Leben im Hospiz“ – Hospiz und Trauerbegleitung für die Region

Die letzte Lebenszeit würdevoll erleben zu können, möglichst ohne Schmerzen und andere beeinträchtigende Symptome, unter Wahrung der Selbstbestimmung begleitet von lieben Menschen, die Zeit für Gespräch und Betreuung haben, die das Lebensgefühl „Sich-wie-zu-Hause- zu-fühlen“ vermitteln können, das meint Hospiz und das ist wohl auch einer tiefsten Wünsche von uns Menschen, wenn wir an unsere eigentliche Lebenszeit denken.

Was geschieht in einem Hospiz? Wie geht es dort zu? „Leben im Hospiz“ ist der Titel von Frau Sabine Eckstein, Leiterin des stationären Hospizes in Bremervörde. Am Freitag, 9. März hält Sabine Eckstein einen Vortrag über das Leben im Hospiz in der Stadtscheune Otterndorf, Sackstraße 4. Beginn ist um 19.00 Uhr. Der Eintritt ist frei. Spenden sind willkommen.

Zu nichts drängt uns unsere Natur stärker, als sich Gesundheit und langes Leben zu wünschen. Wenn sich diese Ur-Sehnsucht jedoch nicht erfüllt, brauchen wir an der letzten, schwierigen Wegstrecke einen Lebens- und Schutzraum, eine Herberge, in der wir als Gast Sicherheit und Freundschaft erfahren. Die Hospizgruppe Land Hadeln lädt zu dem Vortrag „Leben im Hospiz“ recht herzlich ein und würde sich über eine rege Teilnahme sehr freuen.

Fritz Schlichting




Seniorenbeirat – Aufgaben und Mitgliedschaft

Wer sich als älterer Mensch aktiv und öffentlich engagieren will, für den ist ein Seniorenbeirat genau das richtige.

Ein Seniorenbeirat gewinnt zunehmend an Bedeutung, um in Städten und Dörfern die immer älter werdende Bevölkerungsgruppe auch entsprechend ihrem Anteil gerecht zu vertreten.

Die Mitglieder im Seniorenbeirat werden vom Gemeinderat berufen. Sie können neutral sein oder einer der öffentlichen Interessenvertretungsgruppen oder einer Partei angehören. Mindestens aus einem Ort sollten Männer und Frauen zu gleichen Teilen in der Seniorenvertretung vertreten sein.

Auch die Samtgemeinde Land Hadeln führt einen Seniorenbeirat als selbstständige Vertretung der in der Samtgemeinde lebenden älteren Menschen und Menschen mit Behinderungen. Der Beirat für Senioren und Menschen mit Behinderung in der Samtgemeinde Land Hadeln führt seinen Sitz in 21762 Otterndorf, Hadler Haus, Marktstraße 21.

Der Beirat hat die Aufgabe, sich für die gleichberechtigte Teilhabe der älteren und behinderten Menschen am Leben und in der Gesellschaft einzusetzen und damit der Gefahr der Isolation und der Benachteiligung entgegenzuwirken. Der Beirat nimmt selbst keine Aufgaben der Senioren Hilfe war, sondern berät und unterstützt die zuständigen Behörden und die Träger der freien Wohlfahrtspflege bei der Durchführung der Ihnen obliegenden Aufgaben. Einzelne Aufgaben und Tätigkeiten bestimmt der Beirat in eigener Verantwortung selbst. Bei der Durchführung seiner Aufgaben ist der Beirat an Weisungen nicht gebunden. Die Samtgemeinde Verwaltung ist unterstützend tätig. Die Mitgliedschaft im Seniorenbeirat ist ein Ehrenamt, das mit keinem unverhältnismäßigen finanziellen Vorteil verbunden sein darf.

Der Beirat besteht aus maximal 30 Mitgliedern. Jede Mitgliedsgemeinde der Samtgemeinde Land Hadeln und der nachfolgend aufgeführten Vereinen und Verbände können je ein Mitglied benennen:

Arbeiterwohlfahrt Kreisverband Cuxhaven, DRK Kreisverband

SoVD Kreisverband Cuxhaven, Diakonisches Werk Cuxhaven-Land Hadeln, Lebensabendbewegung, Gemeinschaft Ott, Hospizgruppe Land Hadeln e.V., Alzheimer Gesellschaft Cuxland e:V., Parkionsgruppe Cux/Ott, Rheuma Liga Nds. E.V. AG für den Lk Cuxhaven, Landfrauenvereine Kreisverband. Für jedes Mitglied sollte ein/e Vertreter/in benannt werden. Veränderungen der Mitgliedschaft im Laufe der Wahlperiode sind grundsätzlich möglich. Die Amtszeit des Beirates ist deckungsgleich mit der Wahlperiode.

Jede Mitgliedsgemeinde hat einen Ansprechpartner, der bei allen Fragen die Senioren betreffen gerne weiterhilft:
Gemeinde Ihlienworth: Hannelore Blohm, Mislag 37a, 21775 Ihlienworth, Tel. 04755 / 506
Gemeinde Nordleda: Adolf Schwanemann, Otterndorfer Straße 19, 21765 Nordleda Tel. 04758/ 7227999
Gemeinde Odisheim: Jürgen Plate, Dorfstraße 64, 21775 Odisheim, Tel. 04756/850599
Gemeinde Wanna: Heinz Galonska, Heidblink 9, 21776 Wanna, Tel. 04757/709

Die Notfalldose – eine Idee von Bürger für Bürger jetzt auch in der Samtgemeinde Land Hadeln erhältlich

Die Samtgemeinde Land Hadeln bietet ab sofort in ihren Bürgerbüros die Notfalldose an. Der Medikamentenplan liegt in der Küche und die Patientenverfügung im großen Papierstapel im Schrank. Wenn der Notarzt kommt, vergeht oft kostbare Zeit bei der Suche nach wichtigen Unterlagen.

Alle wichtigen Informationen für (ihre) Retter

Immer mehr Menschen haben zu Hause einen Notfall- und Impfpass, Medikamentenplan, eine Patientenverfügung, usw. Nur ist es für Retter meist unmöglich herauszufinden, wo diese Notfalldaten in der Wohnung aufbewahrt werden. Die Lösung steht im Kühlschrank.

Nach erfolgreichem Vorbild aus dem Ausland kommen Notfallinformationen in eine Notfalldose und werden in die KühlschrankTÜR gestellt. Nun haben sie einen festen Ort und können in jedem Haushalt einfach gefunden werden. Informationen für die Lebensrettung steht in weißen Lettern auf ihr und genau das enthält die sich im Kühlschrank befindende Dose auch. In ihr ist ein Notfallplan, der alle wichtigen Informationen zu einer Person enthält. Die Idee, die Notfalldose auch in der Samtgemeinde Land Hadeln bekannt zu machen und richtig einzuführen, ist auf den Beirat für Senioren und Menschen mit Behinderung zurückzuführen, in dem Mitglieder aus jeder Gemeinde sowie aus Vereinen und Verbänden vertreten sind und den Vorschlag dazu gemacht haben. Und diesem gilt Dank dafür, denn die Samtgemeinde musste bereits Dosen nachbestellen, um die Nachfrage bedienen zu können. Ein Zeichen, dass die Einführung der Dose hier genau die richtige Entscheidung war. Bei Interesse an einer solchen Dose, muss nur kurz das Bürgerbüro besucht werden, denn dort können die Dosen für gerade einmal drei Euro erworben werden. Mit der Dose wieder zu Hause schnell den Hinweis-Aufkleber an der Haustür anbringen und schon wüsste der Rettungsdienst, wo er alle wichtigen Informationen, ohne wertvolle Zeit zu verlieren, finden kann.

Die Notfalldose ist eine einfache Vorsorge, günstig, effektiv und ein Mehrwert für die Arbeit von: Städten, Gemeinden und Vereinen und Verbänden.

Die Notfalldose gibt es in den Bürgerbüros:
Bürgerbüro Otterndorf Hadler Platz 1
Bürgerbüro Ihlienworth, Hauptstraße 40
Gemeindebüro Neuenkirchen, Dorfstraße 47
Gemeindebüro Nordleda, Otterndorfer Straße 11
Gemeindebüro Wanna, Am Mühldeich 10

Fritz Schlichting

Notfalldose für Alle




Freiwillige Feuerwehr Wanna
Förderverein der Ortsfeuerwehr gegründet

Was manchmal etwas länger dauert, geht dann auf einmal ganz schnell. So oder ähnlich muss man sich die Gründung des neuen Vereins „Förderverein Ortsfeuerwehr Wanna“ vorstellen. Nach mehrjähriger Planungsphase war es am Mittwoch, dem 17. Januar 2018 soweit, endlich wurde die Gründungsversammlung des neuen Fördervereins der Ortsfeuerwehr Wanna durchgeführt. Am Mittwochabend versammeln sich im Gemeindehaus Wanna, Am Mühldeich, die in der Anwesenheitsliste namentlich und mit Anschrift eingetragenen 31 Personen. Ortsbrandmeister Christian Böhack begrüßt die Anwesenden. Im Einverständnis aller Anwesenden übernimmt der stellvertretende Ortsbrandmeister Lutz Zimmermann die Leitung der Versammlung und verliest die Satzung und gemeinsam mit den Anwesenden werden letzte Änderungen vorgenommen. Von 31 gültigen Stimmen wurde für die Satzung und somit die Gründung des Fördervereins mit 31 Ja-Stimmen gestimmt. Der Verein ist geboren, nun erfolgten die weiteren Schritte.

Der Vorstand des Fördervereins ist nun für die nächsten drei Jahre stellvertretend für den Verein verantwortlich. Als 1. Vorsitzenden wählten die Anwesenden einstimmig Lutz Zimmermann. Der 2. Vorsitzende Thomas Friedhoff wurde ebenfalls mit allen Stimmen gewählt. Als Kassenwartin wurde Carina Zimmermann und als Schriftführer Tim Kamps gewählt. Zu Kassenprüfer wählten die Anwesenden Sonja Gräf und Werner Frank. Alle Gewählten erklären, dass sie die Wahl annehmen.
Eine Jahresmitgliedschaft ist für jede Privatperson sowie für jedes Unternehmen ab 20 Euro Mindestbeitrag erhältlich. Höhere Beiträge sowie Spenden sind gerne gesehen. Die Bankverbindungen sowie weitere Hinweise folgen sobald der Förderverein den rechtlichen Teil der Gründung vollendet hat.


Verein zur Förderung der freiwilligen Feuerwehr Wanna
Ziele und Aufgaben vom Verein zur Förderung der freiwilligen Feuerwehr Wanna
Der Förderverein stellt sich die Aufgabe, das Feuerwehrwesen, die Kameradschaft, die Jugendfeuerwehr und die Öffentlichkeitsarbeit der Ortsfeuerwehr Wanna zu fördern und zu unterstützen. Daneben will der Förderverein die Anschaffung von Ausrüstungsgegenständen außerhalb der gesetzlichen Mindestausstattung unterstützen. Der Förderverein verfolgt ausschließlich gemeinnützige Zwecke und ist selbstlos tätig, er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

Wie können Sie helfen?
Der Förderverein bietet Ihnen die Möglichkeit, Mitglied zu werden. Durch Ihren jährlichen Mitgliedsbeitrag von 20 Euro unterstützen Sie die Bemühungen und Ziele der Ortsfeuerwehr Wanna. Jeder eingezahlte Euro kommt der Feuerwehr Wanna zugute. Ger nimmt die Ortswehr auch Einzelspenden an.

Und was haben Sie davon?
Eine ganze Menge. Durch Ihre Mitgliedschaft oder Einzelspenden teilen Sie mit der Feuerwehr Wanna die soziale Verantwortung für die Bürger im Löschbezirk der Wannaer Feuerwehr. Sie engagieren sich für die Sicherheit der Feuerwehrleute, was wiederum jedem Bürger zugutekommt. Nur ein optimal ausgerüsteter Feuerwehrmann kann im Notfall schnell und professionell helfen. Damit auch die Zukunft der Feuerwehr gesichert ist, unterstützen sie die Arbeit und Koordinierung der einzelnen Abteilungen der Ortsfeuerwehr (Einsatzabteilung, Jugendfeuerwehr, Alters- und Ehrenabteilung).

Was steckt hinter dem Förderverein?
Feuerwehrleute und Feuerwehrinteressierte Bürger. Jede natürliche oder juristische Person kann Mitglied des Fördervereins werden. Der Vorstand besteht aus gewählten Mitgliedern des Vereins und Funktionsträgern der Feuerwehr.

 Förderverein der Ortsfeuerwehr gegründet

Werden Sie Mitglied im Förderverein
Informieren Sie sich über die Freiwillige Feuerwehr Wanna, die Arbeit der Jugendfeuerwehr und den Förderverein. Nehmen Sie Kontakt mit der Freiwilligen Feuerwehr Wanna auf, oder direkt beim 1. Vorsitzenden Lutz Zimmermann.

Ihre Ansprechpartner:
1. Vorsitzender Lutz Zimmermann
Am Krummacker 24
21776 Wanna
Telefon: 04757 /  820065

2. Vorsitzender Thomas Friedhoff
Am Steenacker 18
21776 Wanna
Telefon: 04757 / 1281 oder 0160/96273086

 

Fritz Schlichting
Auf dem Foto: Es ist vollbracht-der Förderverein der Ortsfeuerwehr Wanna ist gegründet, nach den Formalitäten stellten sich die neu gewählten Vorstandsmitglieder zum gemeinsamen Foto
Von links: 1. Vorsitzender Lutz Zimmermann, Schriftführer Tim Kamps, 2. Vorsitzender Thomas Friedhoff, Kassenprüfer Werner Frank und Sonja Grefe und Ortsbrandmeister Christian Böhack zum gemeinsamen Foto auf. Auf dem Foto fehlt Kassenwartin Carina Zimmermann.
Foto: Fritz Schlichting